»Die Ruhe ist das Schönste«

Sabine Jürgens

Sabine Jürgens hat das Glück hinterm (Bus)Steuer gefunden. (Foto: Andreas Batke)

Sabine Jürgens

Sabine Jürgens hat das Glück hinterm (Bus)Steuer gefunden. (Foto: Andreas Batke)

Klaus-Peter Kuhnert

Der gehbehinderte Klaus-Peter Kuhnert (r.) ist auf den Bus angewiesen, um in die Stadt zu kommen. (Foto: Andreas Batke)

Klaus-Peter Kuhnert

Der gehbehinderte Klaus-Peter Kuhnert (r.) ist auf den Bus angewiesen, um in die Stadt zu kommen. (Foto: Andreas Batke)

»Die Ruhe ist das Schönste«

Klaus-Peter, 64 Jahre alt, aus Friedland nutzt den Bus eigentlich schon immer. »Ich komme sonst nicht von A nach B.« Er ist gehbehindert, da ist der Bus unerlässlich. Zudem ist er alleinstehend und fährt fast täglich nach Beeskow, um in der Kontakt- und Beratungsstelle am Bahnhof Kaffee zu trinken und sich mit anderen einsamen Menschen auszutauschen. Sabine Jürgens, kurz Tina, ist seit 2016 Busfahrerin. Anfangs war sie bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) angestellt. In der Großstadt hätten Beschimpfungen und absichtliches Ausbremsen auf der Tagesordnung gestanden. Egal ob die Leute mit dem Rad, dem Auto oder zu Fuß unterwegs waren: Es habe immer nur Stress gegeben. Heute arbeitet Tina beim »Busverkehr Oder-Spree«. »Die Menschen sind hier einfacher als in der Stadt.« Die Autofahrerinnen und Autofahrer seien viel verständnisvoller, würden deutlich mehr Rücksicht nehmen. Im Landkreis gibt es insgesamt fünf Busbahnhöfe: Fürstenwalde, Eisenhüttenstadt, Erkner, Müllrose und Beeskow. 176 Fahrer und Fahrerinnen decken alle Routen ab. Am Standort Beeskow arbeiten insgesamt 15 Fahrer. Tina ist dort die einzige Frau. Unter den Kollegen versteht man sich gut; die Strecken und Zeiten würden immer fair aufgeteilt. »Der Nachwuchs wurde in den letzten Jahren leider etwas vernachlässigt«, sagt Jörg Leu, Chef des Busbahnhofs Beeskow. »Nun kommt der Zuwachs aber wieder.«

Die Menschen sind hier einfacher als in der Stadt.

Beeskow

Für viele Menschen auf dem Lande ist der Bus das Mittel der Wahl, um von A nach B zu kommen. (Foto: Andreas Batke)

Beeskow

Kartenansicht Für viele Menschen auf dem Lande ist der Bus das Mittel der Wahl, um von A nach B zu kommen. (Foto: Andreas Batke)

Kutschenlampen

Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, Firma Romanowski, Warschau (damals Kongresspolen bzw. Weichselland), Kerzenbeleuchtung, Glas/Eisenblech, schwarz lackiert, Leihgeber: Museum Fürstenwalde (Foto: Bernd Choritz)

Kutschenlampen

Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, Firma Romanowski, Warschau (damals Kongresspolen bzw. Weichselland), Kerzenbeleuchtung, Glas/Eisenblech, schwarz lackiert, Leihgeber: Museum Fürstenwalde (Foto: Bernd Choritz)

Zahlbox

1960-/1970-Jahre, öffentlicher Personennahverkehr der DDR (Deutsche Demokratische Republik), Metall/Kunststoff/Papier, Leihgeber: Tram 88 e. V. (Foto: Bernd Choritz)

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1960-/1970-Jahre, öffentlicher Personennahverkehr der DDR (Deutsche Demokratische Republik), Metall/Kunststoff/Papier, Leihgeber: Tram 88 e. V. (Foto: Bernd Choritz)